RehaCare 2017

Leider verlief mein Besuch auf der Reha Care ziemlich frustrierend. Inzwischen ist kein einziger Hersteller (oder Lieferant) von Geräten zur Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen mehr vertreten.

Wo ich früher über Neuerungen bei ResMed, dem Marktführer und Erfinder der kontinuierlichen Überdrucktherapie, sowie Heinen& Löwenstein, einem Hersteller und großen Versorger für Atemtherapiegeräte berichten konnte, tut sich schon seit einigen Jahren nichts mehr. Das betrifft im Übrigen auch große Hersteller von Rollstühlen und Hilfsmitteln: Alber, Bischoff& Bischoff, Otto Bock sind ebenfalls nicht mehr zu finden.

Gerüchteweise erfuhr ich, daß im nächsten Jahr, also 2018, wieder eine „große Reha Care“ stattfinden soll. Es bleibt also ein Hoffnungsschimmer.

Leider trifft dieser Exodus nicht nur auf Hersteller zu, auch in Halle 6, dem Sammlungsplatz für Selbsthilfegruppen, findet sich das gleiche Bild: unter anderem sind die „Polionauten“, die Selbsthilfe der von Polio Betroffenen, verschwunden; für die Narkoleptiker ist zwar ein Stand aufgebaut worden, der war aber an den 2 Tagen in denen ich die Messe besuchte, nicht besetzt.

Auf dem Reha Care Podium erfuhr ich etwas über rechtliche Möglichkeiten, an Hilfsmittel zu kommen, deren Finanzierung die Kasse ablehnt, zum Beispiel wenn (noch) keine Hilfsmittelnummer vorhanden ist, oder wie das fadenscheinige Argument „Versorgung nicht wirtschaftlich“ zu knacken ist.

Mit anderen Worten, mein Besuch auf der Messe Reha Care 2017 war im Großen und Ganzen erfolglos, es gibt über schlafbezogene Neuerungen nichts zu berichten.